Gedichte V
Ich durch pi, so könnte der primäre Teil der Ungleichung lauten, die zu Gedichtzeilen führt, mit einem pi als gewatlsame Konstante (Temperament, Artverhalten, Vererbung, Gegenstände des Begehrens...) und einem biographischen Ich, dem alles Majestätische abhanden kam und das in ständigem Zweifel an seinen Erkenntnissen lebt.
Gedichte IV
- Im Gedicht drängt zuallererst sich das Schreckliche eines eingeschlossenen Subjekts auf, das mit seiner ganzen Überredungskunst nach außen zu dringen sucht. Seine Schönheit beginnt als Verwirrung, Unzulänglichkeit, Engstirnigkeit, vielleicht böse, fast immer nervös sich äußernde Sinnlichkeit und endet als ein Maximum an Persönlichkeit, Esprit, Affekt, Vorlieben und Eigensinn,- auf kleinstmöglichem Raum.
Gedichte III
- Irreduzibel, ist das Gedicht zuletzt ein Vexierbild physiologischen Ursprungs, ähnlich dem Nervensystem, der Anatomie und dem Knochenbau. In ihm wird das Sprechen zurückgeführt an seine Grenzen, werden die anekdotischen Momente von Gattungsleben und Icherleben in Anschauung verwandelt. Denn das Wort ist physischen Ursprungs.